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Zitate

Ich bin Leben

"Ich bin Leben, das Leben will,
inmitten von Leben, das leben will."

Albert Schweitzer (1875-1965)

Wahre menschliche Kultur

"Wahre menschliche Kultur gibt es erst,
wenn nicht nur Menschenfresserei,
sondern jede Art des Fleischgenusses als Kannibalismus gilt."

Wilhelm Busch

Ganze Weltalter voll Liebe werden notwendig sein

Ganze Weltalter voll Liebe werden notwendig sein,
um den Tieren ihre Dienste und Verdienste an uns zu vergelten.

Christian Morgenstern

Wie die Hausfrau, die die Stube gescheuert hat

"Wie die Hausfrau, die die Stube gescheuert hat, Sorge trägt, dass die Türe zu ist, damit ja der Hund nicht hereinkomme und das getane Werk durch die Spuren seiner Pfoten entstelle, also wachen die europäischen Denker darüber, dass ihnen keine Tiere in der Ethik herumlaufen.

Was sie sich an Torheiten leisten, um die überlieferte Engherzigkeit aufrechtzuerhalten und auf ein Prinzip zu bringen, grenzt ans Unglaubliche.

Entweder lassen sie das Mitgefühl gegen Tiere ganz weg, oder sie sorgen dafür, dass es zu einem nichtssagenden Rest zusammenschrumpft. Lassen sie etwas mehr davon bestehen, so glauben sie dafür weithergeholte Rechtfertigungen, wenn nicht gar Entschuldigungen vorbringen zu müssen."

Albert Schweitzer

Meiner Überzeugung nach wird auch einst die Zeit kommen

"Meiner Überzeugung nach wird auch einst die Zeit kommen,
wo niemand sich wird mit Leichen ernähren wollen,
wo niemand mehr sich zum Schlächterhandwerk
bereitfinden wird.
Wie viele unter uns gibt es schon jetzt,
die niemals Fleisch äßen,
wenn sie selber das Messer
in die Kehle der betreffenden Tiere stoßen müssten!"

Berta von Suttner, Friedensnobelpreis 1905

Der untrügliche Gradmesser für die Herzensbildung

"Der untrügliche Gradmesser für die Herzensbildung
eines Volkes und eines Menschen ist,
wie sie die Tiere behandeln."

Berthold Auerbach

Wer mit dem Messer die Kehle eines Rindes durchtrennt

"Wer mit dem Messer die Kehle eines Rindes durchtrennt
und beim Brüllen der Angst taub bleibt,
wer kaltblütig das schreiende Böcklein abzuschlachten vermag
und den Vogel verspeist,
dem er selber das Futter gereicht hat - wie weit
ist ein solcher noch vom Verbrechen entfernt?"

fragt der Philosoph Pythagoras.

Alles, was der Mensch den Tieren antut

"Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen zurück."

Pythagoras, griechischer Philosoph und Mathematiker

Denn wahrlich ich sage euch

"Denn wahrlich,
ich sage euch:
der, der tötet,
tötet sich selbst,
und wer vom Fleisch
erschlagener Tiere ißt,
ißt vom Körper des Todes.
Aber ich sage euch:
Tötet weder Mensch noch Tier,
noch die Nahrung,
die euer Mund
aufnimmt."

Jesus
"Das Evangelium der Essener"

Wenn du keinen Menschen töten kannst

Wenn du keinen Menschen töten kannst - gut;
kannst du kein Vieh und keine Vögel töten - noch besser;
keine Fische und Insekten - noch besser.
Bemüh dich, so weit wie möglich zu kommen.
Grüble nicht, was möglich ist und was nicht - tu,
was du mit deinen Kräften zustande bringst - darauf kommt alles an.

Leo Tolstoi

Zwischen mir und dem kleinsten Tier

Zwischen mir und dem kleinsten Tier liegt
der Unterschied nur in der Erscheinungsform,
im Prinzip sind wir das Gleiche.

Swami Vivekananda (1863-1902), Indischer hinduistischer Mönch

Menschenliebe und Tierliebe

Menschenliebe und Tierliebe haben soviel miteinander zu tun
wie persönlicher Frieden und politischer Frieden.

Franz Alt, 1938, Journalist und Autor

Wenn der Mensch den Tiger umbringen will

"Wenn der Mensch den Tiger umbringen will, nennt man das Sport.
Wenn der Tiger den Menschen umbringen will, nennt man das Bestialität."

Georg Bernhard Shaw, irischer Dramatiker

Die christliche Moral hat ihre Vorschriften

"Die christliche Moral hat ihre Vorschriften ganz auf den Menschen beschränkt, die gesamte Tierwelt rechtlos gelassen.
Man sehe nur, wie unser christlicher Pöbel gegen die Tiere verfährt, sie völlig zwecklos und lachend tötet, oder verstümmelt,
oder martert, seine Pferde im Alter bis auf's äußerste anstrengt, um das letzte Mark aus ihren armen Knochen zu arbeiten,
bis sie unter Streichen erliegen.
Man möchte wahrlich sagen: die Menschen sind die Teufel der Erde und die Tiere ihre geplagten Seelen."

Arthur Schopenhauer
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